Tag des offenen Denkmals - Schwarzenbacher Fürsten stießen auf großes Interesse


Fast so groß wie zum Wiesenfest war am 10. September 2017, dem Tag des offenen Denkmals, der Besucherandrang im Schul- und Heimatmuseum.
 
Hauptgrund war die Sonderausstellung „Macht und Pracht des Fürstenhauses von Schönburg Waldenburg – und was in Schwarzenbach davon geblieben ist“. Zahlreiche Besucher kamen sogar von auswärts, u.a. auch aus Bayreuth.
 
Viele, besonders der jüngeren Schwarzenbacher, waren erstaunt, dass unsere Stadt einmal Sitz eines Zweiges dieses bedeutenden Adelsgeschlechtes war und dass man hier noch zahlreiche Spuren seines Wirkens entdecken kann. Manche ältere Ausstellungsbesucher erinnerten sich sogar noch an Begegnungen mit Sophie von Rohden, der Tochter von Prinz Friedrich Ernst, die bis 1973 im hiesigen Schloss, dem heutigen Rathaus, lebte. Aufmerksam lauschten die Besucher den Ausführungen des Museumsleiters Dieter Seuß, der auf viele Fragen Antwort geben musste, z.B., wo denn das einst stattliche viertürmige Förbauer Schloss stand oder ob heute noch Nachfahren der Schwarzenbacher Schönburg-Waldenburgs leben.
 
Auch die übrigen Abteilungen des Museums waren gut besucht. Hier war Kristian Wölfel für die Aufsicht und die Technik zuständig. Im Museumskino wurden Aufzeichnungen von Fernsehsendungen über Ereignisse und Sehenswertes in Schwarzenbach gezeigt. Das Museumsteam freut sich über die gute Resonanz, die die Sonderausstellung gefunden hat.
 
Für alle, die keine Gelegenheit hatten, die Ausstellung am Tag des offenen Denkmals zu besuchen, oder die sich noch einmal in die Fürstenzeit Schwarzenbachs versetzen wollen, ist das Museum am Kirchweihsonntag, den 8. Oktober, wieder geöffnet.
 
Foto oben: Dieser stolze Herr ist Prinz Friedrich Ernst, der bis 1905 im Schwarzenbacher Schloss lebte.

 

Stand der Informationen: 16.10.2017